Interview mit André Schütz, einem der drei Gründer von Wegtam

Wegtam –
Intelligente Softwarelösungen beim OZ-Gründerpreis

Am 1. Januar 2014 ist die Firma Wegtam im ITC gestartet und schon im Herbst steht das Unternehmen im Finale beim OZ-Gründerpreis. Eine gute Gelegenheit, die Gründer einmal über ihre Ziele und Projekte zu befragen.


„Keep it simple and smart!“ – zu Deutsch „Halte es einfach und geschickt!“ – lautet das Firmenmotto des gerade mal elf Monate alten IT-Unternehmens. Demgemäß haben es sich die drei Wegtam-Gründer Frank Thiessenhusen, André Schütz und Jens Jahnke auf die Fahnen geschrieben, zeitintensive Vorgänge im digitalen Arbeitsalltag einfach und geschickt abzukürzen.

Relevante Informationen einfacher finden

Begonnen haben die IT-Unternehmer mit dem Zeitsparen bereits im Jahr 2012 in Form ihrer Hybrid-Suchmaschine „wegtam.com“. Diese entnimmt ihre Suchergebnisse verschiedenen Suchmaschinen wie Google, Bing oder thematisch spezialisierten Suchmaschinen und ordnet sie unabhängig von kommerziellen Interessen und anhand festgelegter Parameter. Das Ergebnis: Eine Liste mit Webseiten, die das Bedürfnis der Nutzer nach tiefergehenden Information bedienen.

IT-Entwickler und Gründer André Schütz erklärt, dass die Suche mit „wegtam.com“ sich vor allem für Recherchetätigkeiten eignet und als Ergänzung zur Standard-Internetsuche zu betrachten ist. Die Suchmaschine sortiert die Ergebnisse nach relevantem Inhalt. Kommerzielle Webangebote, wie Online-Shops und Preisvergleich-Seiten werden als unwichtig eingestuft oder aussortiert, sodass Seiten mit wirklich informativen Inhalten, wie Artikel oder Berichte an den Anfang der Suchergebnisliste gesetzt werden. Je nach Interesse (IT-Entwicklung, Wissenschaft, Kochrezepte) können die Nutzer bei der Suche Schwerpunkte setzen, die eine Recherche auf diesen Gebieten erleichtert und wertvolle Arbeitszeit einspart.

So viel zu den Anfängen der Firmengeschichte.

Die drei Wegtam-Gründer: Jens Jahnke(o.l.), Frank Thiessenhusen(o.r.) und André Schütz

Im OZ-Gründerpreis Finale mit Business-Suche: wegtam.biz

Neben dem Unternehmen Wegtam an sich brachten die drei Existenzgründer im Januar 2014 auch ihre Business-Suche auf den Markt, die in diesem Herbst sogar den Sprung in das OZ-Gründerpreis-Finale schaffte.

Anders als die Hybridsuche durchforstet „wegtam.biz“ nicht das Internet sondern firmeninterne Datensammlungen. Das Unternehmen reagiert damit auf die Tendenz vieler Unternehmen, immer mehr Daten anzusammeln. Deshalb geht mittlerweile je nach Branche schon mal 5 bis 20 Prozent der Arbeitszeit allein für das Suchen in den eigenen Ordnern, Dateien, E-Mails und Archiven verloren. „wegtam.biz“ hilft dabei, diese Suchvorgänge erheblich abzukürzen. Der sog. Suchagent kann individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedensten Firmen und Einrichtungen abgestimmt werden und richtet sich auch an kleine und mittlere Unternehmen, die tagtäglich mit größeren Datenmengen zu hantieren haben. Aktuell kommt die Business-Suche beispielsweise bei dem Projekt „Kosmos“ der Universität Rostock sowie in mehreren Unternehmen in ganz Deutschland zum Einsatz. Doch in der Firma Wegtam steckt noch reichlich Potenzial für mehr.

Der Ausblick: „Tensei Data“ und ein stabiles Unternehmen in MV

Schon auf der CeBIT in diesem Frühjahr haben sie interessierte Blicke und Fragen auf sich gezogen. Ab 2015 will das Unternehmen endlich mit seiner neuesten Entwicklung auf den Markt gehen. Mit „Tensei-Data“ hat Wegtam sich vorgenommen: „Wir setzen neue Maßstäbe in den Bereichen Datenmigration, Datentransformation und Datenintegration.“ Demnach können nun Daten von System A nach System B übertragen werden, obwohl diese eigentlich nicht miteinander kompatibel sind. Auch bei der Entwicklung von „Tensei-Data“ hieß es wieder, Aufwand minimieren und somit Zeit und Kosten sparen. Das nachfolgende Video sagt dazu mehr:

Auf die Frage, wohin die Entwicklung der Firma Wegtam gehen soll, sagt André Schütz: „Wir haben kein typisches Start-up gegründet, das Innovationen entwickelt und ab einem bestimmten Marktwert an den Meistbietenden verkauft werden soll. Wir denken langfristig und wollen hier auch Arbeitsplätze schaffen.“

Noch besteht das Unternehmen aus den drei Gründern und beschäftigt dann und wann ein paar Praktikanten. Spätestens ab 2016 wird es jedoch Zeit über Zuwachs nachzudenken. Das Interesse von Seiten der Wirtschaft und potenzieller Auftraggeber ist da. Erste Investoren sind gefunden und das Marketing läuft auf Hochtouren. Wir wünschen dem jungen Unternehmen viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

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