Nach einem halben Jahr in Bentwisch

Multiwatt auf dem Sprung nach Norden

„Ein guter Standort, ein tolles Haus.“ - Vor einem halben Jahr hat Multiwatt in Bentwisch den neuen Standort eröffnet. Für den Geschäftsführer Marcus Fahrenkrug sind damit mehrere Rechnungen aufgegangen.

 

August 2015


In der vergangenen Woche gab es Glückwünsche von den schwedischen Partnern: Bengt Schierman und Joakim Aspe von der Firma e-linx aus Stockholm beglückwünschten Marcus Fahrenkrug zu diesem neuen Haus des Energieplaners und Händlers Multiwatt: „Ein guter Standort, ein tolles Haus“.

Vor einem halben Jahr hat Multiwatt in Bentwisch den neuen Standort eröffnet und für Marcus Fahrenkrug sind damit mehrere Rechnungen aufgegangen. Da ist zum ersten der kompakte Standtort: „Wir haben 2011 in Rostock angefangen und hatten an mehreren Standorten Flächen angemietet“, sagt der Geschäftsführer des Energieplanungsbetriebes und Händlers. „Jetzt haben wir alles unter einem Dach vereint, das spart Wege und erleichtert die Logistik.“

Da ist zum zweiten die Halle selbst: „Wir planen Energiekonzepte für die Häuser unserer Kunden: Wärmespeicher und Solarthermie, Wärmepumpen und Photovoltaik, dazu herkömmliche Anschlüsse und Heizkessel – das muss alles aufeinander abgestimmt werden“, erläutert Marcus Fahrenkrug. „Das ist ein komplexes Thema. Da ist es gut, wenn man die Anlage selbst vorführen kann.“ Denn natürlich hat Marcus Fahrenkrug das neue Haus auch durchgeplant: Nach einem halben Jahr kann er gut zeigen, wie die Anlage funktioniert und was sie gebracht hat: „Runde 300 Euro Überschuss – wenn wir die eigene Produktion gegen die Energieentnahme aus dem Netz gegeneinander rechnen.“

Da soll es hingehen: Unabhängigkeit von den Energieversorgern.

Ein dritter Grund für Bentwisch war der Branchenmix des Gewerbeparks: „Wir planen oft für Baufirmen die Energiesysteme“, erläutert Marcus Fahrenkrug. „Jetzt haben wir viele unserer Partner in unserer unmittelbaren Nachbarschaft – sowohl in den Bereichen grüner Energie als auch bei der Umsetzung in Häusern.

“Nicht zuletzt spielt auch die strategische Lage von Bentwisch eine wichtige Rolle: „Unsere dänischen Kunden lassen das Auto in Gedser stehen und kommen mit dem Fußgängerticket über die Fähre. Wir holen sie dann am Terminal ab.“ Bengt Schierman und Joakim Aspen haben allerdings von Stockholm den Flieger nach Berlin genommen. Die Firma e-linx arbeitet mit Marcus Fahrenkrug seit zwei Jahren zusammen. „Wir planen Projekte für grüne Energie in Schweden und nutzen den technologischen Vorsprung, den Deutschland auf diesem Gebiet hat“, erläutert Joakim Aspe. „Über Multiwatt können wir für unsere Kunden in Schweden moderne technische Lösungen planen und ausführen. Bei uns ist dieser Industriezweig erst im Aufbau.“

Foto und Artikel: Frank Schlößer


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