Start-ups in MV: Viele Ideen und ein neues Festival

Unser Land steckt voller Innovationen und spannender Geschäftsideen. Wie diese tatsächlich umgesetzt und an den Markt gebracht werden, das stand auf der Agenda des 8. MVpreneur Day.

 

August 2019


An der Universität Rostock sorgt das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) immer wieder für reichlich Start-up-Nachwuchs in unserer Region. Erst Anfang Juni rief das Gründungsbüro zum größten Start-up-Festival in Mecklenburg-Vorpommern auf, dem MVpreneur Day 2019.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren wurde das Event großzügig umstrukturiert. Dass dieser Schritt bei der Zielgruppe – Studierende, Gründungsinteressierte und junge Unternehmen  -  ankommt, lässt sich schon anhand der knapp 600 Besucherinnen und  Besucher ablesen. Diese machten den MVpreneur Day nämlich zum bestbesuchten Event in seiner achtjährigen Geschichte.

Was hat sich verändert? In erster Linie die zahlreichen jungen Menschen, die es zu erreichen galt. Die Gründerinnen und Gründer der Start-ups von morgen ticken anders als noch vor acht Jahren. Vieles geht heute digital, das beginnt schon bei der Werbung für dieses Event, die diesmal völlig ohne analoge Handzettel und Plakate ausgekommen ist, und reicht bis zu den neuen Wettbewerbsformaten, bei denen Schülerinnen und Schüler neue Ideen für das Lernen und den Unterricht der Zukunft vorstellen konnten.

Neu ist auch das Auflockern der bisherigen Workshop-Blöcke in insgesamt 21 Kurzvorträge auf drei kleineren Rednerbühnen. Der Vorteil: Eine breite Themenvielfalt mit Erfahrungswerten von Start-ups und ganz viel Know-how von Fachleuten rund um das Gründen, Selbstständigkeit und Business.

Innovative Geschäftsideen für MV

Wohin ein Event wie der MVpreneur Day führen kann, zeigt jedes Jahr aufs Neue der Ideenwettbewerb „inspired“, der zum einen an den verschiedenen Hochschulen in MV und zum anderen landesweit ausgelobt wird. Für den Raum Rostock hat das ZfE die Zügel in der Hand, sodass im Rahmen dieses Wettbewerbs aus den ersten Ideenskizzen innerhalb weniger Wochen realistische Businesspläne mit soliden Geschäftsideen werden.

Im Raum Rostock belegte Mitte Juni mit dem Projekt „Aspasia“ ein digitaler Lernassistent für den Geschichtsunterricht in der Kategorie „Absolventen & Forschende“ den 1. Platz. Die Kategorie „Studierende“ gewann das Projekt „Nordwurm“, bei dem Insektenmehl für die Lebensmittelherstellung produziert und vertrieben wird. Eben dieses Projekt schaffte es Anfang Juli (unter der geänderten Titelbezeichnung „INOVA Protein“) auch auf den 1. Platz beim landesweiten Wettbewerb. In der Kategorie „Absolventen & Forschende“ setzte sich gleichermaßen ein Team aus der Region Rostock durch. Hier belegte das Projekt „Helpchat“ den 1. Platz. Hierbei geht es um eine intuitive App, welche die Kommunikation zwischen Patienten und Pflegepersonal erleichtert und auf diese Weise die Abläufe in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vereinfacht.

Welche Projekte und Ideen aus unserem Land und Rostock sonst noch bei diesem Wettbewerb gut abgeschnitten haben, kann auf den jeweiligen Websites nachgelesen werden:

Weitere Informationen sowie Rat und Hilfe bei dem Schritt in die Selbstständigkeit gibt es auch online beim ZfE der Universität Rostock.

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